Mit Bildern mit mir auf die Reise
In Palolem endetete der letzte Bildbeitrag und von dort aus moechte ich hier nocheinmal der Reise folgen...

Abschied von Palolem und einem nicht endenwollenden, weissen (dafuer fast ausschliesslich von Touristen bevoelkerten) Strand und weiter ging es, nach Panjim oder auch Panajii, der Hauptstadt Goas. Abgesehen von einem eher wenig aufregenden Dephintrip und einer wesentlich aufregenderen Bootsfahrt mit hunderten von feiernden Indern (hauptsaechlich wurde diese Fahrt von Evas und meinem Gefuehl dominiert, meoglichst schnell das Weite suchen zu muessen), gibt es nicht viel zu berichten. Genug hatten wir jedenfalls, nachdem wir morgens ein Kondom neben unserem Bett fanden (unser Fenster ging zur Strasse hinaus und abgesehen von Fensterlaeden und ein paar Gitterstaeben trennte uns nichts von der Hauptstrasse) und erst recht, als wir nach der zweiten Nacht Spuren einer nicht zu definierenden, klebrigen Fluessigkeit auf dem Boden vorfanden (hoechstwahrscheinlich ebenfalls durchs Fenster hinein befoerdert).

Da Eva nicht mehr viel Zeit zur Verfuegung hatte, schien Hampi eine gute Option, um die gemeinsame Zeit ausklingen zu lassen. 11h Busfahrt allerdings, auf der letzten Bank (Fehler!) udn euber die schlechtesten Strassen durch die Verge, die man sich nur vorstellen kann (nur ein erfahrener Indienreisender wird sich in etwa vorstellen koennen, wie das ist - ganz besonders, wenn der Fahrer wie immer ohne Ruecksicht auf Verluste...nunja. Man lehnt sich zurueck (vielmehr: fliegt zur Decke und zurueck auf den steinharten Sitz) und harrt der Dinge, die da kommen moegen.

Dieses Bild wollte ich urspruenglich in Hampi hochladen, aufgenommen kurz nach unserer Ankunft bei stroemendem Regen und mit schmerzenden Gliedern nach der eben beschriebenen, kraftraubenden Ueberfahrt. Unter dem Titel: Es geht uns gut.
Die folgenden Bilder fuer einen ungefaehren Eindruck dieses bemerkenswerten Ortes, den man wahrscheinlich gesehen haben muss. Die Steine wirken wie aus einer anderen Welt und die Entstehung dieser fantastischen Landschaft scheint einem ein voelliges Raetsel (unser Fuehrer, mit dem wir einige Stunden von Tempel zu Tempel, Ruine zu Ruine und hauptsaechlich ueber Stein irrten, erklaerte uns, dass dieses Gebiet einst unter dem Meeresspiegel gelegen haben muss)



Hier der Wunschbaum, an den die Menschen ihre Wuensche knoten (Reichtum, Fruchtbarkeit, eine gute Ehe, Gesundheit etc); die Legende sagt, dass hier einst Krishna meditiert haben soll.

... und das hier ist Laxmi, den wir im Tempel von Hampi getroffen haben (leider kann ich das Bild nicht drehen...)

Dieses Bild ist nach einer ganz tollen Nacht in Hampi entstanden (iunmittelbar, nachdem Eva und ich uns unter Traenen verabschiedet hatten), in der wir stundenlang, so schien es, im Dunkeln ueber Steine kletterten, um zu einem entlegenen Haus nahe eines Wasserfalls zu kommen. Die ganze Nacht wurde gesungen und Gitarre gespielt udn ein ueber 60jaehriger Aussteiger spielte herzzerreissend Saxophon...
Weiter ging es mit den beiden Iren, die ich in Hampi getroffen hatte ueber Bangalore nach Mysore. Unterwegs liefen uns zum wiederholten Male zwei sehr nette Italiener ueber den Weg, der Floete spielende Alex und seine Freundin Marianne. Finn, einer der beiden Iren, hatte bereits in Varanasi mit Alex (Spitzname: Jesus; die beiden als Jesus und Maria zu bezeichnen lag recht nah...) in einer sozialen Einrichtung zusammen gearbeitet...

Wir und die Elefanten auf dem Palastgelaende... eigentlich ist ab 5 geschlossen, aber manchmal ist es ganz praktisch, Auslaender zu sein... man lotste uns verstohlen hinein, wollte uns aber anschliessend fuers Elefantenreiten Geld abknoepfen... naja.
In einer weiteren fuerchterlichen Uebernacht-Odyssee mit dem Bus (12h dank 2 platezender Reifen unterwegs - es wundert einen nichts, wie gesagt, wenn man den Fahrstil und den Zustand der Strassen live miterleben darf und es kuemmert einen auch schon fast nciht mehr, wenn man mitten in der in einem Bus sitzt, der irgendwo auf halber Strecke im Wald liegen geblieben ist und man auf vorbeifahrende Busse wartet, die einen ersatzreifen stellen koennten) kamen wir schliesslich nach Kochi, Kerala, wo wir noch immer weilen.

Sonnenuntergang am Ufer, zwei Strassen bzw 5min von unserem Hotel entfernt

7stuendige Backwatertour gestern durch allerlei halbzugewachsene Kanaele. Nur gruen, der ferne Gesang einiger Voegel und ein laulos dahingleitendes Boot inmitten von Kokospalmen, abundzu ein halbnackter Inder am anderen Ufer oder ein vorueber fahrendes Boot...

Mein liebstes Bild bisher, leider auch hochkant...
Gestern abend sahen wir uns dann noch das Kathakali an - eine sehr merkwuerdige Theater/Musikvorstellung mit halbnackten, trommelnden Maennern und stummen Schauspielern in aufwendigen Kostuemen.
Die naechste Station werden vermutlich die Berge sein, nur einige Stunden von hier.

Abschied von Palolem und einem nicht endenwollenden, weissen (dafuer fast ausschliesslich von Touristen bevoelkerten) Strand und weiter ging es, nach Panjim oder auch Panajii, der Hauptstadt Goas. Abgesehen von einem eher wenig aufregenden Dephintrip und einer wesentlich aufregenderen Bootsfahrt mit hunderten von feiernden Indern (hauptsaechlich wurde diese Fahrt von Evas und meinem Gefuehl dominiert, meoglichst schnell das Weite suchen zu muessen), gibt es nicht viel zu berichten. Genug hatten wir jedenfalls, nachdem wir morgens ein Kondom neben unserem Bett fanden (unser Fenster ging zur Strasse hinaus und abgesehen von Fensterlaeden und ein paar Gitterstaeben trennte uns nichts von der Hauptstrasse) und erst recht, als wir nach der zweiten Nacht Spuren einer nicht zu definierenden, klebrigen Fluessigkeit auf dem Boden vorfanden (hoechstwahrscheinlich ebenfalls durchs Fenster hinein befoerdert).

Da Eva nicht mehr viel Zeit zur Verfuegung hatte, schien Hampi eine gute Option, um die gemeinsame Zeit ausklingen zu lassen. 11h Busfahrt allerdings, auf der letzten Bank (Fehler!) udn euber die schlechtesten Strassen durch die Verge, die man sich nur vorstellen kann (nur ein erfahrener Indienreisender wird sich in etwa vorstellen koennen, wie das ist - ganz besonders, wenn der Fahrer wie immer ohne Ruecksicht auf Verluste...nunja. Man lehnt sich zurueck (vielmehr: fliegt zur Decke und zurueck auf den steinharten Sitz) und harrt der Dinge, die da kommen moegen.

Dieses Bild wollte ich urspruenglich in Hampi hochladen, aufgenommen kurz nach unserer Ankunft bei stroemendem Regen und mit schmerzenden Gliedern nach der eben beschriebenen, kraftraubenden Ueberfahrt. Unter dem Titel: Es geht uns gut.
Die folgenden Bilder fuer einen ungefaehren Eindruck dieses bemerkenswerten Ortes, den man wahrscheinlich gesehen haben muss. Die Steine wirken wie aus einer anderen Welt und die Entstehung dieser fantastischen Landschaft scheint einem ein voelliges Raetsel (unser Fuehrer, mit dem wir einige Stunden von Tempel zu Tempel, Ruine zu Ruine und hauptsaechlich ueber Stein irrten, erklaerte uns, dass dieses Gebiet einst unter dem Meeresspiegel gelegen haben muss)



Hier der Wunschbaum, an den die Menschen ihre Wuensche knoten (Reichtum, Fruchtbarkeit, eine gute Ehe, Gesundheit etc); die Legende sagt, dass hier einst Krishna meditiert haben soll.

... und das hier ist Laxmi, den wir im Tempel von Hampi getroffen haben (leider kann ich das Bild nicht drehen...)

Dieses Bild ist nach einer ganz tollen Nacht in Hampi entstanden (iunmittelbar, nachdem Eva und ich uns unter Traenen verabschiedet hatten), in der wir stundenlang, so schien es, im Dunkeln ueber Steine kletterten, um zu einem entlegenen Haus nahe eines Wasserfalls zu kommen. Die ganze Nacht wurde gesungen und Gitarre gespielt udn ein ueber 60jaehriger Aussteiger spielte herzzerreissend Saxophon...
Weiter ging es mit den beiden Iren, die ich in Hampi getroffen hatte ueber Bangalore nach Mysore. Unterwegs liefen uns zum wiederholten Male zwei sehr nette Italiener ueber den Weg, der Floete spielende Alex und seine Freundin Marianne. Finn, einer der beiden Iren, hatte bereits in Varanasi mit Alex (Spitzname: Jesus; die beiden als Jesus und Maria zu bezeichnen lag recht nah...) in einer sozialen Einrichtung zusammen gearbeitet...

Wir und die Elefanten auf dem Palastgelaende... eigentlich ist ab 5 geschlossen, aber manchmal ist es ganz praktisch, Auslaender zu sein... man lotste uns verstohlen hinein, wollte uns aber anschliessend fuers Elefantenreiten Geld abknoepfen... naja.
In einer weiteren fuerchterlichen Uebernacht-Odyssee mit dem Bus (12h dank 2 platezender Reifen unterwegs - es wundert einen nichts, wie gesagt, wenn man den Fahrstil und den Zustand der Strassen live miterleben darf und es kuemmert einen auch schon fast nciht mehr, wenn man mitten in der in einem Bus sitzt, der irgendwo auf halber Strecke im Wald liegen geblieben ist und man auf vorbeifahrende Busse wartet, die einen ersatzreifen stellen koennten) kamen wir schliesslich nach Kochi, Kerala, wo wir noch immer weilen.

Sonnenuntergang am Ufer, zwei Strassen bzw 5min von unserem Hotel entfernt

7stuendige Backwatertour gestern durch allerlei halbzugewachsene Kanaele. Nur gruen, der ferne Gesang einiger Voegel und ein laulos dahingleitendes Boot inmitten von Kokospalmen, abundzu ein halbnackter Inder am anderen Ufer oder ein vorueber fahrendes Boot...

Mein liebstes Bild bisher, leider auch hochkant...
Gestern abend sahen wir uns dann noch das Kathakali an - eine sehr merkwuerdige Theater/Musikvorstellung mit halbnackten, trommelnden Maennern und stummen Schauspielern in aufwendigen Kostuemen.
Die naechste Station werden vermutlich die Berge sein, nur einige Stunden von hier.
la lune qui brille - 15. Nov, 13:42