Das erste Abenteuer
Nachdem ich gestern mit Eva nur kurz draußen beim Bügelmann* , beim Schneider und auf einer Europäerparty war, hab ich mich jetzt das erste mal alleine auf die Straße getraut. Der Trick dabei ist, sich nicht beirren zu lassen, hocherhobenen Kopfes, als gehöre einem die Welt, herumzustolzieren und immer ein bisschen angepisst auszusehen.
Es ist Wahnsinn, man geht auf die Straße und überall sind Menschen, die mich anstarren, als hätten sie soetwas noch nie gesehen. Innerhalb von fünf Minuten bin ich Schweiß überströmt und schlängele mich durch enge Straßen, Menschen, Menschen und noch mehr Menschen; Kinder, die mich aus großen Augen anschauen, Autos, Rikshas, Motorräder, Fahrräder, die für diese kleinen, schmalen Leute viel zu groß aussehen. Und natürlich wird wieder gehupt, ununterbrochen
und in ohrenbetäubender Lautstärke gehupt.
man läuft diese Straßen hinunter und da sind immer mehr Geschäfte, Obsthändler, es scheint nie aufzuhören; der Matsch dringt in die Schuhe und sie hupen immer noch. Ich fühle mich wie Alice im Wunderland und ärgere mich, dass ich nicht genauer hingucken kann; man muss durch diese Leute - eben gerade diese tausenden von Männern - hindurchsehen, damit man nicht permanent angesprochen und belagert wird. Eine ordentliche Frau geht hier nicht auf die Straße und so ist es umso befremdlicher, 3 Frauen auf etwa 100 Männer...
Auf dem Rückweg dann die Chance mal einen von diesen Bussen zu fotografieren, über die ich vorhin geschrieben habe. leider unscharf und nicht ganz das was ich meinte, aber immerhin
* Der Bügelmann steht mit einem uralten, riesengroßen Bügeleisen auf der Straße und bügelt für ein paar Cent Hemden.
Es ist Wahnsinn, man geht auf die Straße und überall sind Menschen, die mich anstarren, als hätten sie soetwas noch nie gesehen. Innerhalb von fünf Minuten bin ich Schweiß überströmt und schlängele mich durch enge Straßen, Menschen, Menschen und noch mehr Menschen; Kinder, die mich aus großen Augen anschauen, Autos, Rikshas, Motorräder, Fahrräder, die für diese kleinen, schmalen Leute viel zu groß aussehen. Und natürlich wird wieder gehupt, ununterbrochen
und in ohrenbetäubender Lautstärke gehupt.
man läuft diese Straßen hinunter und da sind immer mehr Geschäfte, Obsthändler, es scheint nie aufzuhören; der Matsch dringt in die Schuhe und sie hupen immer noch. Ich fühle mich wie Alice im Wunderland und ärgere mich, dass ich nicht genauer hingucken kann; man muss durch diese Leute - eben gerade diese tausenden von Männern - hindurchsehen, damit man nicht permanent angesprochen und belagert wird. Eine ordentliche Frau geht hier nicht auf die Straße und so ist es umso befremdlicher, 3 Frauen auf etwa 100 Männer...
Auf dem Rückweg dann die Chance mal einen von diesen Bussen zu fotografieren, über die ich vorhin geschrieben habe. leider unscharf und nicht ganz das was ich meinte, aber immerhin
* Der Bügelmann steht mit einem uralten, riesengroßen Bügeleisen auf der Straße und bügelt für ein paar Cent Hemden.
la lune qui brille - 27. Jul, 14:38