Dienstag, 3. Oktober 2006

Immer noch verliebt

in Indien. Und was fuer ein Glueck, das sagen zu koennen!
Gestern abend hatten wir ein paar tolle Stunden, waren Essen und glitten direkt aus den noblen Kreisen in eine rasante Heimfahrt wie in einen Acid-Trip. In Samt und Seide, Salva Kameez und Jeans quetschten wir uns jeweils zu viert in zwei Rickshaws, hinter uns bunt blinkende Lichter, vor uns der freundliche Besitzer dieser Technokarosse, ebenfalls hinter uns: die integrierten Lautsprecher, die Ohren und Kopf mit indischem Gewummer betaeubten. Ein Zwischenstopp bei einer Art indischer Miniplaybackshow, bei der wir zur Hauptattraktion wurden, entliess uns laut lachend in die Nacht. Immer und immer wieder ist man hier wie von einem anderen Stern; Fremde machen Fotos mit einem, die sie vermutlich noch ihren Enkeln zeigen werden, jeder Schritt wird beobachtet. Das erste Entdecken und die sofortige, heftige Reaktion sind noch immer und immer eines der Highlights, die wir erleben. Ohne eigenes Zutun ist man ein Star. Ich frage mich wie hart man faellt, bei der Rueckkehr nach Deutschland?

Mittwoch, 27. September 2006

Es passt nicht hierher

es passt ueberhaupt nirgendwo her.
ich ahbe eben Emails gelesen. Und ein uebles Deja-vue gehabt. Damals in Australien erreichte mich eine Email, als mein Freund M sich das Leben genommen hatte.
Nun bekomme ich in Indien eine Email aus Australien, D ist bei einem epileptischen Anfall erstickt. Seit 2 jahren versuche ich, wieder mit ihm in Kontakt zu kommen. ich haette es noch oefter versuchen sollen.

Muedigkeit und Kuhdung

Lena und ich ueberlegen, ein Kuhdungexportgewerbe aufzumachen, ansonsten gehts uns gut. Die Medikamentenausgabe ist in die 2. Runde gegangen, kaum war der Skindoctor ein zweites Mal da, schon hagelt es 6.00-7.30, 14.00-15.00 und 19.00-20.30 antibiotischen Saft, den uns die Kinder reihenweise vor die Fuesse kotzen. Zusaetzlich ist nun noch eine Sonderschicht um 4Uhr morgens dazu gekommen, denn wir haben Ramadan... Ich habe eine Dauermuedigkeit entwickelt, kann weder ordentlich schlafen noch werde ich richtig wach und bin doch fest entschlossen, diese bloede Sache in den Griff zu bekommen und kann einmal mehr das Heft nicht aus der Hand geben. Soviel gibt es noch zu tun! Viele Kinder sind noch immer und immer nicht davon zu ueberzeugen, wie wichtig Koerperhygiene ist, und fuer ein paar Hanseln ist es unglaublich schwer, soviele Menschen gleichzeitig zu betreuen. So leicht wird jemand uebersehen oder mogelt sich durch... Natuerlich sind wir ungemein begeistert, nocheinmal eine Permethrinaktion durchfuehren zu muessen (und sicherlich ist auch dies nicht die letzte, in meiner Zeit hier), aber trotz einer gewissen Frustration, dann und wann, bin ich noch immer ueberzeugt, dass sich die Situation –zumindest voruebergehend – in den Griff bekommen oder doch zumindest stark abmildern laesst. Zeitgleich ahbe ich noch etwas Studienbedenkzeit, und das ist ja auch nicht schlecht. Wer backpacken will, melde sich trotzdem; Kashmere, der komplette Sueden, Varanasi und Rajasthan wollen noch ganz und gar durchforstet werden und urlaubsreif bin ich ausserdem:)

Donnerstag, 21. September 2006

Wer

hat 1-2 Monate Zeit und ein bisschen Geld uebrig, um mit mir durch Indien zu reisen?

(Sorry fuer die wenigen Beitraege in den letzten Tagen, wir haben die letzte Woche geackert wie die Bloeden und obwohl ich fast jeden Tag 5.30 aufstehe und gegen 12 ins Bett gehe, waren weder Geduld, noch Ruhe noch Zeit vorhanden; vll demnaechst wieder)

Mittwoch, 13. September 2006

Nerven aus Stahl

Kaum sind wir 4 Tage wieder da, aber das Heim hat uns in den "Faengen" wie noch nie... Gerade sind soviel Plaene im Gespraech, soll soviel strukturiert und geplant und gemacht und getan werden, mnan weiss gar nicht, wohin mit sich. Kleinigkeiten werden zu immensen Aergernissen, weil sich die Dinge derartig summieren. Montags gibts nun immer ein Staffmeeting - das letzte wurde mehrfach vertagt, erst, weil eine andere Freiweillige zwischendurch ohnmaechtig wurde und ins Krankenhaus gebracht werden musste (wir sind uns einig: es handelte sich um einen epileptischen Anfall; der Krankenhausarzt diagnostizierte auf "Heimweh", wollte erstmal Fieber messen, gab ein Fieber und Kopfschmerzmittel mit... Fazit: hier moeglichst nicht krank werden). Ein zweitesmal vertagt werden musste das meeting, da der neue Projektmanager, nun von mir auf den Namen D2 getauft (der alte PD, Mr.D, war nur fuer ein paar Tage hier und hatte doch tatsaechlich bereits einen anderen Job bei Unicef, d.h. wusste von Anfang an, dass er nicht bleiben wuerde...ohne Worte) unbeidngt zur vereinbarten Zeit einen Mixer kaufen gehen musste (??) und nun fand es heute endlich und ziemlich ploetzlich statt.

Womit wir uns hier taeglich auseinandersetzen, dass kann sich niemand vorstelllen, der nicht einmal hier gewesen ist. Alles scheint ziemlich aus dem Ruder, die Hautkrankheiten spriessen und gedeihen, noch immer will es nicht gelingen, eine brauchbare Liste der Kinder, die taeglich mehrmals Medizin benoetigen zu erstellen, alle paar Minuten moechte ich jemandem an die Gurgel gehen und lache doch nur schallend;
wie Kettcar schon so schoen formuliert: das Gegenteil von gut ist gut gemeint und nach dieser Philosophie lebe ich hier etwas mehr, als mir lieb ist. Von Ticketkaeufen, Einkaufsfahrten... ich moechte gar nicht erst davon anfangen.
Deutschland sitzt mir mit aller Struktur, Zucht und Ordnung in den Knochen und taeglich, taeglich wird man konfrontiert mit den eigenen Vorstellungen, wenn man einmal mehr mit dem Kopf gegen einen Steinwall anrennt

Wer schon einmal ein schreiendes, heulendes, um Gnade bettelndes Kind festgehalten hat, dessen gigantische Eiterblasen man selbst oder ein anderer aufsticht und verarztet, der weiss vll so in etwa, was ich meine, mit: anstrengend. Jeden Tag baden, sitzen, stechen, desinfizieren, verbinden... und dann doch das am Ende laechelnde Kind sehen und druecken, das einem am naechsten Tag hinterherkommt, um die Prozedur wieder ueber sich ergehen zu lassen. besser wird es, aber es wird noch ein harter Kampf werden.
Und doch bin ich gluecklich, muede, angestrengt, aber zufrieden und heimisch geworden; welches bessere Gefuehl koennte es geben, als helfen zu koennen, selbst nur mit ein paar netten, ungelenken Worten. Soviele gute Momente, das einschlafende Kind im Arm, das Lagerfeuer, die tanzende Belegschaft, die "HAAAAAA!" rufende Amma, die mich taeglich knufft und pufft und trotz mangelnder Englisch- und Deutschkenntnisse zugestimmt hat, sich von mir als Oma adoptieren zu lassen. Was einem entgangen waere, es ist nun schon, nach 7 Wochen, vollkommen undenkbar. Wie es wird, wieder nach Deutschland zu kommen mag ich mir noch gar nicht vorstellen.

PS heute wieder was gelernt: eine Zahnputzaktion unsererseits braucht es nicht, die Kinder putzen Zaehne (in 4 Wochen nicht ein einziges putzen sehen), die Zaehne sind nur natuerlicherweise gelb. Ach, die Inder, die Inder.

Donnerstag, 7. September 2006

Oh noooooo!!!!!!!!!!!!!!!

Schon verabschiedet hatte ich mich, von der Stadt und vom Urlaub undsoweiter undsofort, komme zurueck ins Hotel, eine h haben wir noch, Lena hatte sich nochmal hingelegt, ich bin vollkommen bereit zu packen und zu fahren - da sehe ich Lena, auf dem Boden vor dem Zimmer sitzend, mit 38.5 Fieber und vollkommen am Ende.

Wir hatten ja schon seit ein paar Tagen beide etwas gekraenkelt, heiser und ein bisschen schlapp, es sah grade so aus, als koennten wir uns endlich ein bisschen auskurieren... nunja. Das Zugticket von Dienstag ist natuerlich futsch, die Fahrt wuerde, wie gesagt, allein nach Indore 15h dauern (ueber Nacht); heute ist Lena, nachdem sie gestern den ganzen Tag danieder lag, wieder einigermassen hergestellt, dafuer haben wir jetzt beide Bauchschmerzen. Trotzdem haben wir uns nun dazu durchgerungen, zu buchen und was ist? Der Zug fuer heute ist bereits voll und wir koennen erst morgen fahren und dann noch nicht mal AC Class, also gruselts einen umsomehr, wie diese Fahrt wohl werden wird. Langsam haben wirs beide echt satt und wollen einfach nur "nach Hause" ins Heim, wollten ja schon seit Tagen da sein! Ach Indien, ach Indien; oh Immodium Akut.

Dienstag, 5. September 2006

Zurueck

Heute abend gehts ab Ajmer mit dem Nachtzug nach Indore (das dauert sage und schreibe etwa 13h und wir gruseln usn schon ganz schoen, aber mal sehen) und dann irgendwie weiter nach Bhopal. Mit dem naechsten Beitrag und Emailantworten koennte es etwas dauern, da das Internet im shelter nicht funktioniert... schoen waers trotzdem mal wieder was zu hoeren. Namaste und bis dann.

Samstag, 2. September 2006

Chaos

(bisher ein offline Beitrag, der leider nicht fertig wurde, weil da grade der PC-Experte sein Glueck versuchen wollte...)

Nun spinnt leider auch dieser PC ein bisschen.. ich verscuhe trotzdem mal, wenigstens noch ein paar reiseindrücke loszuwerden. Wir sind also - nach übermenschlichen Anstrengungen,die Lena und mich an den Rande des Nervenzusammenbruchs brachten, aber das ist eine sehr lange Geschichte... :) - am 29. losgefahren und kamen abends in Agra an. Um halb fünf quälten wir usn aus dem etwa 1,80 langen Bett und weg vom Grusel-Ventilator zur Rückseite des Taj mahals auf der anderen Seite des Flusses um den Sonnenaufgang zu sehen.Wir merkten zwar ziemlich schnell, dass nichts war mit Sonnenaufgang denn es war grau und verregnet und wurde einfach nur hell, aber wir waren trotzdem glücklich und saßen müde aber begeistert auf einer kleinen Sanddüne. Also der Beweis: das Taj Mahal kann man auch aus anderen positionen fotografieren,als nur von vorn :)

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Gegen 7 gings weiter zum Taj mahal, wo wir zwar unverschämt viel Eintritt zahlen mussten (es gibt tatsächlich Inder und Touristenpreise, in diesem Fall 20 zu 750 Rupees, aber es lohnt sich! unterwegs gabelten wir noch einen guide auf - jeder, aber absolut jeder in Agra ist übrigens guide udn alles, aber auch alles ist ein harter Kampf, preislich, meine ich. Aber verhandeln habe ich ja zum Glück schon gelernt und somit war auch das kein hindernis, wenn auch ein bisschen anstrengend. Zum Taj Mahal also, mit unserem guide, der nicht ein einziges mal lächelte udn seine drei Sätze, für die er ebenfalls viel zu viel geld von bekommen hat, derartig monoton runterleierte, dass wir vor Lachen kaum an uns halten konnten. Zusätzlich wurden wir zu den Standartbildern zwangsverpflichtet und zogen den Hohn aller Einheimischen auf uns, da wir lieber die Schuhe auszogen,als uns diese grauenhaften Plastiktütchen ueber die Schuhe zu stülpen. nach 2h hatten wir es geschafft, aber es dauerte noch mindestens 3 weitere, bis ich die Erfahrung Taj Mahal wirklich aufgenommen hatte und realisierte, was für ein Wahnsinn das ist. Nun schaut mans ich die Bilder an und kann gar nicht glauben, dass sie echt sind.



Später gings noch in einen kleinen Park und dann zum baby Taj,was sehr nett war.

Gegen 5 hatten wirs dann endlich an den Bahnhof geschafft und kauften einfach irgendein zugticket (inständig hoffend, es wäre nicht so ein Zug wie die, die wir schon auf der Hinfahrt hatten sehen können: Es passt immer noch einer rein. Und noch einer. und noch einer. 6 kleine Inder hängen noch mindestens aus dem Zug, wenn er anfährt). Genau so ein Zug war das. Wir beschlossen usn dumm zu stellen und stiegen dreist in der Sleeperclass ein. und nach dem ersten Schock meinerseits (Lena hat ja schon Afrika-Buserfahrung) wurde es auch noch richtig nett. man sitzt hinter vergitterten fenstern, die Türen sind allgemein offen, also auch während der Fahrt, damit immer noch einer aufspringen kann, von den halbvergammelten Liegen baumlen schwere, rostige Ketten und sauber ist was anderes, aber mehr als genug, um zu sitzen, aus dem Fenster zu schauen und froh zu sein, dass man unterwegs ist. Allein waren wir natürlich nicht lange. Innerhalb einer halben Stunde waren wir umringt von 15 Männern und offensichtlich eine riesen Attraktion und konnten mit unseren drei Brocken Hindi (man versteht doch erstaunlich viel, nach so kurzer Zeit!) das ganze Abteil unterhalten. gleich hagelte es wieder Emailadressen, Djai und Kokosnuss von den Händlerkindern, die an den Bahnhöfen leben und Früchte und dergleichen im Zug verkaufen. Zugegeben, nach 5h war mir das auch ein bisschen zu viel, die Leute tauten zusehends auf und wurden ein bisschen anstrengend, dann waren wir aber endlich an der new Delhi trainstation, schlugen uns durch die Schwärme von Menschen, Haendlern und Betruegern und fuhren zu Eva. Zwei Tage spaeter sind wir dann ins Hotel umgezogen - Pahar Ganj ist ein Drecksloch! Zwar viele Laeden, aber auch alle Backpacker und ein enormer Geraeuschpegel. Allgemein draengte sich der Eindruck -sowohl in Agra als auch in Delhi als auch in Pushkar auf, dass Lena und ich die einzigen sind, die hier Spass haben. Die anderen Backpacker sind unfreundlich, muede oder ganz extrem wichtig - oder alles gleichzeitig. Wir fragten usn schon oefter: gescheitert auf dem Selbstfindungstrip?! Dieses Land jedenfalls ist ganz fantastisch, vielfaeltig, atemberuabend, oft anstrengend - aber wann ich das letzte Mal ueber einen so langen Zeitraum so ausgeglichen und durchweg gluecklch gewesen bin, das kann ich gar nicht sagen!

...Pahar Ganj also; dann doch nciht das ganzx billigste Zimmer und trotzdem extremer Ekel. Alles ist irgendwie versifft, im Bad will man gar nicht duschen, weil man nicht einen Fuss auf diesen Boden setzen will udn nach den zwei Naechten dort sind wir beide heiser und kaputt und haben trotzdem jede Menge Spass; Kaufrausch auf dem Sarojini (es ist so praktisch, wenn man Freunde hat, die einem den Kram mit nach Hause karren...), Entspannung am Khan Market, wundervolles Essen in Defence Colony, eine beruehrende Indira Ghandi Ausstellung usw usw. Nett war auch der Kinobesuch in Connaught Place, nur etwas stoerend der Kerl, der meinte, sich hinter uns einen runterholen zu muessen. Komischerweise kein Ekel sondern nur das blanke Mitleid - die ziemlich verklemmte Einstellung zur Sexualitaet in diesem Land... nunja. Der Film war auch ein Klassiker. Sprachkenntnis waere voellig ueberfluessig gewesen, denn erstens hatten wir viel mehr Spass beim Fantasie-Simultanuebersetzen (auch wenn unser permanentes Gelaechter die gebannt auf die Leinwand schauenden Inder etwas irritiert haben mag) und zweitens war der Film, bei dem ausnahmsweise mal nicht nur gesungen, getanzt und geliebt sondern auch noch geklont und gemordet wurde, auch ohne Text vollkommen verstaendlich im Haldlungsverlauf, wenn auch nicht unbedingt einleuchtend. Ausserdem haben wir im Film rausgefunden, wie Inder Sex haben: Sie tanzen udn singen und reiten auf Pfereden und Schlangen kriechen ueber ihre Koerper und staendig haben sie was anderes an und hinterher sind sie genaus so angezogen wie vorher und sitzen mit Sicherheitsabstand im Gras.

Der Beste Teil der Reise - das konnten wir dort allerdings noch nicht wissen - sollte noch kommen.

Ueber einen Tipp von Yasmin verschlaegt es uns mit dem Shatabdi (ein toal angenehmer Zug, der eben leider auch teuer ist. Teuer heisst: Etwas mehr als 10 Euro fuer fast 7h Zugfahrt...) nach Rajasthan. Wir stolpern noch etwas benommen aus dem Bahnhof in Ajmer und blinzeln in eine gelbe Sonne; es ist heiss und farbig und sofort fuehlen wir uns wohl und sind gespannt, fahren mit dem schrubbeligen Bus nach Pushkar und fotografieren schon auf der Fahrt durch die Berge wie wild - um schliesslich in einem Stueck Paradies anzukommen.
Zuerst werden wir hier zum See gezerrt, dort muessen wir Beten und Pushkar um gutes Karma und alles Gute fuer die Familie und einen guten Ehemann usw usw bitten; Lena findet es schrecklich, ich finde es fantastisch und gebe zum ersten Mal gern etwas Geld.
Wie wunderschoen dieser Ort ist, wie zauberhaft, wie ruhig, wie mystisch, das muss ich nicht erst versuchen zu erklaeren - es ist unmoeglich! Nicht mal gute Bilder kann man machen, denn nichts wird dem echten Bild gerecht. Soviele immens freundliche Menschen haben wir weder in Agra noch in Delhi noch in Bhopal treffen koennen, die Mentalitaet hier ist eine ganz andere und es ist ungemein entspannend und angenehm und schwer wirds einem schon ums Herz wenn man auf die Uhr schaut und nun sieht: In 2h geht es schon wieder los; aber unsere Zeit ist um und wir muessen zurueck. Allerdings warten ja auch die Kinder auf uns, wir haben viele Ideen und sind zuversichtlich und Lena kaempft mit dem Gedanken, dass sie schon in einem Monat wieder nach Hause muss...

Diese Reise wird uns auf ewig im Gedaechtnis bleiben, so schoen ist es gewesen, so interessant und so gross ist schon der Wunsch, wieder zu kommen und wieder und wieder.
Wenn ich mir nur vorstelle, was haette sein koennen, wenn ich mich anders entschieden haette. Indien ist eine solche Bereicherung, vorstellen kann man sich das nicht, man muss es sehen und fuehlen und in sich aufnehmen. Die ersten 4 Wochen allein hat es wohl gebraucht, um wirklich hinein zu kommen, anzufangen, zu verstehen und doch gibt es noch soviel mehr zu entdecken. Anfangs war ich gar nicht richtig hier, jetzt bin ich angekommen und beginne, dieses Land ganz und gar zu lieben, fuer seine Vielfalt, Erfindungsreichtum, seine immense Andersartigkeit.
Eine der besten Entscheidungen meines Lebens.

Donnerstag, 31. August 2006

Bhopal in Bild und Wort

Endlich, endlich: Alle Bilder in Rekordzeit auf dem PC und ein Bildbeitrag meinerseits, so macht das gleich viel mehr Spass (das Problem in Bhopal ist fehlende Kamerasoftware. da der PC etwas aelter ist, kann man nicht ohne entsprechende Installationen Bilder hochladen; dank enormer Bildgroesse wuerde es auch viel zu lang dauern, sie von dort aus ins Internet zu stellen..)

1. Unsere Kinder, unser zu Hause

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Sapnam, eins der Kinder mit den schlimmen Hautausschlaegen (eigentlich hat jedes Kind irgendeine Form von Hautirritation, allerdings bilden sich bei einigen Kinder extreme Eiterblasen an den Haenden, vorallem zwischen den Fingern. Vermutlich sind das die Kinder mit Kraetze, genau weiss ich das aber nicht)

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Heena mit Abid, meinem neuen Lieblingsbaby :)

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Nochmal Abid

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und nochmal

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Nannibay und Aarti
(N ist Betreuerin im Heim, lebt also mit uns dort und ist einer unserer Staff-Lieblinge)

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Lena "in den Faengen" der Mädels

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Die allseits vermisste Antje-Didi mit Brahaspriti

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Die taubstumme Ganga Rani praesentiert die indische Fauna (Ganga Ranis groesster Traum ist heiraten, daher sind wir gerade dabei, eine Heiratsanzeige in die Zeitung zu setzen)

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unsere Kueche und mein Zimmer

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Bhopal am independence Day/Krishnas Geburtstag

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Daemmerung in der Stadt

Sooo...da das hier jetzt schon in etwa 3h gedauert hat und Lena und ich uns auch mal in die Stadt wagen wollen, gehts später weiter mit Bhopal und dann natuerlich der Reise und dem Taj Mahal, dass sowohl in Natura als auch auf Bildern bestaendig aussieht, wie eine Kulisse.

Nora reist

6 Monate Indien + 2 Monate Südafrika

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